Die Pionierzeit

1890 – 1918

Rennwagen

Die Fahrzeuge dieser Epoche waren offene Wagen ohne Sicherheitsausrüstung. Helme, Gurte oder Überrollbügel existierten nicht. Die Motorleistung stieg rasant: von wenigen PS in den 1890er Jahren auf über 100 PS bei Grand-Prix-Wagen um 1914.

1904 – Panhard 4 HP

  • Sieger Paris-Bordeaux-Paris
  • Frontmotor mit Hinterradantrieb
  • Zweizylinder -Motor, 1.205 cm³, ca. 4 PS bei 700 U/min
  • Lenkrad statt Lenkhebel

1906 – Renault AK 90

  • Erster Grand-Prix-Sieger
  • 13-Liter-Vierzylinder, 90 PS,
    Höchstgeschwindigkeit 154 km/h.
  • Hydraulische Stoßdämpfer, Kardanwelle statt Antriebskette, abnehmbare Felgen für schnellen Reifenwechsel.
  • Sieger des ersten offiziellen Grand Prix in Frankreich, gefahren von Ferenc Szisz.

1907 – Fiat 130 HP

  • Extrem leistungsstark
  • Bis zu 18 Liter Hubraum.
  • Dominierte die Grand-Prix-Rennen nach Renaults Sieg

1914 – Mercedes 18/100 GP

  • 4,5-Liter-Motor, 115 PS, Vierventiltechnik.
  • Sieger des Grand Prix von Frankreich 1914

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